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Veneers - Moderne Zahnästhetik in Keramik

Das perfekte Lächeln als Visitenkarte - für Hollywood Stars unverzichtbar!

Die meisten Menschen wünschen sich weiße und gerade Zähne, am besten in den richtigen Proportionen. Jedoch haben nicht viele von Natur aus schöne Zähne. Studien zeigen, dass Menschen mit gepflegten und gesunden Zähnen attraktiver wirken, sogar als intelligenter, sozial kompetenter wahrgenommen wird, was förderlich für die Partnerschaft und Karriere ist.

Nicht mehr nur Hollywood Stars schwören heutzutage auf die ästhetische Zahnmedizin, die jedem ein strahlendes Lächeln ins Gesicht zaubern kann, durch Veneers.

Woher kommt der Begriff Veneers?

Veneers leiten sind aus dem englischen ab, was so viel bedeutet wie Verblendschale, Funier oder Fassade und das trifft es ziemlich genau. Zahnärzte können so durch die schmerzlose, schnelle und einfache Möglichkeit, eine Vielzahl von gesundheitlichen und ästhetischen Problemen lösen. Die sichtbaren Zähne erhalten ein ästhetisches Aussehen und auch die Zahnfarbe wird bei dieser Art der Behandlung individuell korrigiert.

Bei Verfärbungen können Schalen aus Keramik eine Alternative zum Bleaching sein, denn sie lassen Ihre Zähne weiß, lückenlos und ebenmäßig wirken.

Welche Probleme haben die Betroffenen?

Der unattraktive Gelb- oder Braunton von Zähnen, findet seine Ursache neben genetischer Vorbelastung, durch jahrelanges Zigaretten- und Zigarrenrauchen und das Essen von hoch pigmentierten Lebensmitteln sowie den regelmäßigen Genuss von Kaffee oder Tee. Sie fordern letztendlich nach Jahren ihren Tribut, wenn man nicht früh anfängt dagegen zu steuern. Der verfärbte Zahnschmelz kann zwar gebleicht werden, sich aber später auch wieder verändern.

Wann können Veneers zahnmedizinisch sinnvoll sein?

Veneers bieten oft die Lösung für ein strahlendes Lächeln. Bei

  • Abnutzung durch Zähneknirschen
  • großen Füllungen
  • schiefen Zähnen,
  • Zahnlücken,
  • abgebrochenen Zähnen,
  • Abplatzungen oder Risse,
  • Zahnverfärbungen,
  • großen Füllungen
  • Zahnschmelzdefekten,
  • kleinen Fehlstellungen,
  • Kampfsport oder Ballsportarten, bei denen die Gefahr von Zahnverletzungen besteht,

werden die sehr dünnen Keramikschalen dauerhaft mit einem Spezial - Kompositkleber, mit dem natürlichen Zahn auf der Vorderseite verbunden. Das Verfahren mit sehr beständigen Klebeverbindungen wird für einzelne Zähne oder ganze Zahnreihen angewendet und gibt den Betroffenen oft ein ganz neues Selbstbewusstsein. Die Zähne wirken insgesamt gesund und ästhetischer.

Ersetzen von beschädigtem Zahnschmelz

Der Schmelz ist stark, aber nicht unverwüstlich. Ihr Zahnschmelz kann durch übermäßiges Zähneputzen abgenutzt sein oder von stark säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken zerstört werden. Die mit häufigem Sodbrennen verbundene Magensäure kann auch Ihren Zahnschmelz schädigen. Dies kann Anlass zur Sorge geben, denn verlorener Schmelz wächst nicht nach. Glücklicherweise kann er ersetzt werden.

Veneers sind nach Angaben der American Academy of Cosmetic Dentistry eine ausgezeichnete Behandlung für Zähne mit Schmelzabrieb oder Schmelzerosion und sind gleichzeitig ästhetisch ansprechend.

Behebung kleinerer kosmetischer Probleme

Leicht schiefe Zähne können mit Zahnspangen oder anderen kieferorthopädischen Behandlungen behandelt werden, aber laut Zahnmedizin können diese Probleme manchmal auch mit der Versorgung durch Veneers gelöst werden.

Veneers werden an den Frontflächen Ihrer Zähne befestigt und obwohl sie ihre Position nicht verändern, tarnen sie nach der Anwendung kleinere kieferorthopädische Probleme. Ihre natürlichen Zähne können noch schief sein, aber niemand wird es wissen, außer Ihnen und Ihrem Zahnarzt. Es ist aber auch wichtig zu beachten, dass Veneers nicht immer eine kieferorthopädische Behandlung ersetzen können.

Sind Veneers eine dauerhafte Lösung?

Eine schnelle und unkomplizierte Auswahl bieten Veneers, damit können Sie Ihr Lächeln für immer aufhellen. Das National Institutes of Health (NIH) bezeichnet sie als weitgehend Schmutz abweisend, somit gehören Verfärbungen langfristig der Vergangenheit an. Doch wenn sie nachhaltig ein schönes Lächeln zu Ihrem Markenzeichen machen wollen, gibt es im Vorfeld das Für und Wider abzuwägen.

Damit die Veneers auch in Zukunft lange strahlen und Freude beim Lachen, Essen oder Küssen machen, achten Sie auf die besten Mundpflege Tipps von Ihrem Zahnarzt, denn durch sorgfältige Mundhygiene können Sie die Haltbarkeit eines qualitativ hochwertigen Veneers weiter verlängern.

Welche unterschiedlichen Arten von Veneers gibt es?

Zahnärzte unterscheiden in der Regel zwischen vier klassischen Verfahren in der Verarbeitung von Veneers. Die Auswahl berücksichtigt erst mal den Zustand der Zähne. Die Verarbeitung unterscheidet sich je nach Materialstärke, Anbringung und Keramik bzw. Kunststoff.

1. Die Individuellen: Konventionelle Veneers

Sie bestehen aus moderner Keramik und sind bis zu 1 mm dick. Im Labor erfolgt die Anpassung an die natürliche, vorbehandelte Zahnform. Damit die Verblendschalen an den Frontzähnen möglichst natürlich aussehen und nicht zu dick wirken, werden die Zähne unter örtlicher Betäubung hauchdünn angeschliffen, bevor die Anbringung erfolgt.

Der Schwere der Zahnfehlstellung oder der Grad der Verfärbung gibt vor, wie viel Zahnsubstanz abgetragen werden muss. Je nach Erfahrung des Zahnarztes und Vorbelastung der Zähne dauert das Aufkleben ungefähr eine halbe Stunde pro Zahn.

Die Verblendschalen sind sehr gut verträglich - eine Langzeitstudie der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ergab, dass sich nur 2 % der Schalen innerhalb von 6 Jahren lösten. Viele Patienten tragen ihre Veneers länger als 15 Jahre und sind sehr zufrieden.

2. Die Schmerzfreien: Non-Prep-Veneers, z.B. Lumineers

Hauchdünnen Verblendschalen die nur etwa 3 mm stark sind und somit deutlich dünner als konventionelle Veneers. Die Zahnsubstanz bleibt unbeschädigt und eine Betäubung ist nicht notwendig.

Die Präparation entfällt, denn der Abdruck wird ohne mechanische Vorbehandlung der Zähne genommen und die Schalen damit hergestellt. Der Zahn wird lediglich gereinigt und chemisch aufgeraut, um die Oberfläche für die Verklebung vorzubereiten.

Die Verblendungen werden dauerhaft durch einen hochfesten Komposit-Klebstoff mit dem Zahn verbunden.

3. Die Unbedenklichen: Sogenannte Veneers-to-Go oder Sofort-Veneers

Sie bestehen aus einer Kunststoff-Keramik-Mischung oder Vollkeramik. Es ist nur wenig Substanzabtrag notwendig, um die die Befestigung auf dem Zahn durchführen. Der Zahnarzt passt die Veneers-to-Go direkt vor Ort an die Form des Zahns an verklebt diese im Anschluss.

Diese Methode ist sehr kostengünstig, da die Behandlung nur eine Sitzung beim Zahnarzt erfordert und genormte Vorlagen aufgebracht werden. Somit entfallen die individuellen Arbeiten des Zahnlabors für Spezialanfertigungen.

4. Die Kurzzeitigen: Composite - Veneers

Sie bestehen aus zahnmedizinischen Kunststoffen und werden wie Sofort-Veneers im Direktverfahren auf dem Zahn angebracht. Dabei handelt es sich allerdings um provisorische Veneers, mit denen die Zeit überbrückt wird, bis die konventionellen Verblendschalen aus Keramik aus dem Labor geliefert werden.

Was kosten Veneers?

Da es sich bei Veneers um eine nicht medizinisch notwendige Behandlung, sondern um ästhetische Wahlleistungen handelt, findet in der Regel keine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse oder private Versicherer statt. Selbst wenn Sie eine Zahnzusatzversicherung besitzen, wird diese kosmetische Behandlung nicht immer übernommen. Kurzübersicht:

  • konventionelle Veneers: 500-1000 Euro
  • Non-Prep-Veneers: 600-900 Euro
  • Lumineers: 600-1.800 Euro

Die Herstellung von Lumineers ist am teuersten, da das Patent in den USA liegt und nur ein einziges Labor diese herstellt. Es gibt aber auch VIP Zahnärzte in der USA, die bis zu 80.000 Dollar für das breite, bezaubernde Hollywood Lächeln aufrufen.

Individuell notwendige Vorbehandlungen des Patienten haben mitunter erheblichen Einfluss darauf, wie viel Veneers kosten. Jeder Zahnarzt kann die Preise für seine Behandlungen individuell selbst festlegen.

Da es sich bei Veneers fast immer um rein ästhetische Zahnmedizin handelt, müssen die Kosten privat getragen werden. Das können schnell vierstellige Beträge sein. Nur in begründeten Ausnahmen bzw. medizinischer Notwendigkeit übernehmen ausgesuchte Krankenkassen eine Teil- oder Vollkostenübernahme bis zu 100 %.

Wie läuft die Behandlung ab?

Zunächst erfolgt eine Beratung und Untersuchung durch den Zahnarzt und Sie erhalten einen Kostenvoranschlag. Daraufhin werden die Zähne gründlich gereinigt und gegebenenfalls ältere Füllungen erneuert oder Karies behandelt. Anschließend wird die Ausgangssituation fotografisch dokumentiert.

Bei einem konventionellen Keramik-Veneer wird der entsprechende Zahn leicht abgeschliffen, damit die Verblendschalen an den Frontzähnen möglichst natürlich aussehen und nicht zu dick wirken. Wie viel Zahnsubstanz abgetragen wird, hängt von der Zahnfehlstellung oder dem Grad der Verfärbung ab.

Es folgt eine präzise Abformung, so dass der Zahntechniker die Schale passgenau herstellen kann. Ein provisorisches Veneer aus Kunststoff kann die Übergangszeit bis zum Einsetzen der fertigen Schale überbrücken.

Nach Anfertigung durch einen Zahntechniker wird das Keramik-Veneer anprobiert und bei guter Passung und Ästhetik endgültig mit einem Spezialkleber vom Zahnarzt fixiert. Der Klebeprozess dauert in der Regel ca. 20 - 30 Minuten.

Pro oder Kontra, wichtige Entscheidungskriterien für jeden Patienten

Da der Eingriff bei klassischen Veneers dauerhafter Natur ist, sollten Sie die Vor- und Nachteile des Verfahrens gewissenhaft abwägen, bevor Sie sich endgültig entscheiden. Die schnelle Behandlung - das ästhetische Ergebnis - individuelle Farbe und Zahnform werden auf Ihren Typ abgestimmt und das mit sehr langer Haltbarkeit.

Erhöhte Sensibilität

Einige Menschen erleben eine Erhöhung der Zahnempfindlichkeit nach dem Erhalt von Veneers. Nach Angaben der American Academy of Cosmetic Dentistry können Sie in den ersten Tagen nach Ihrem Eingriff eine Empfindlichkeit gegenüber heißen oder kalten Temperaturen verspüren, was in der Regel aber wieder verschwindet.

Die Empfindlichkeit des Zahns ist unangenehm, aber Sie können sie mit den richtigen Produkten bewältigen, die helfen die mit der Zahnempfindlichkeit verbundenen Schmerzen zu lindern. Des Weiteren können sie bei der Reparatur und Stärkung des geschwächten Zahnschmelzes helfen.

Ein irreversibler Eingriff

Veneers gelten als dauerhaft, da Ihr Zahnarzt die Struktur Ihrer natürlichen Zähne verändern muss, um sie richtig zu platzieren. Auf diese Weise muss die äußere Schicht Ihres Schmelzes entfernt werden, um Platz zu schaffen.

Gegen Veneers spricht das Risiko einer Zahnmark-Entzündung, die aufgrund des Schliffs der Zähne beim konventionellen Verfahren auftreten kann.

Krone oder Veneer?

Im direkten Vergleich scheint das Veneer die Krone abzulösen, denn der Aufwand ist geringer. Die Bearbeitung des Zahns ist bei Kronen umfangreicher und damit für Patienten unangenehmer. Bei einer Vollkrone muss teilweise deutlich mehr Zahnsubstanz abgeschliffen werden. Ferner spricht die lange Haltbarkeit für die Veneers.

Fazit:

Unschöne Zähne zu korrigieren, ohne dafür Zahnsubstanz zu opfern oder eine kieferorthopädische Behandlung einzugehen, ist ein häufiger Wunsch vieler Patienten. Der Einsatz von Veneers, unter Aufwendung modernster Technik und Materialien, macht das durchaus möglich. Ihr Lächeln sollte also keine Frage der Kosten sein, denn es steigert Ihre Lebensqualität!

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